74,72

Die Draußen-Saison wird länger: Wie sich Sommer, Frost und Herbstsonne seit 1961 je Bundesland verschoben haben

Alle zehn Jahre mit den meisten Sommertagen seit 1961 liegen nach 1996, und neun der zehn sonnigsten Jahre ebenso. Der Oktober ist dagegen nicht heller geworden. Eine Auswertung der Gebietsmittel des Deutschen Wetterdienstes für Deutschland und 13 Gebietseinheiten.

Datum: 15. September 2026Thema: GartenAuftraggeber: Eine Studie von derkorb.de in Zusammenarbeit mit dem MLK-Institut.

Wichtigste Ergebnisse

  1. 1Alle zehn Jahre mit den meisten Sommertagen stammen aus der Periode 1996 bis 2025. Spitzenreiter ist 2018 mit 74,72 Sommertagen im Flächenmittel [1].
  2. 2Das Rekordjahr 2018 brachte das 5,55-Fache an Sommertagen des schwächsten Jahres 1965, das auf 13,46 Sommertage kam [1].
  3. 3Bei heißen Tagen mit mindestens 30 °C liegen ebenfalls alle zehn Spitzenjahre nach 1996. 2018 zählte 20,37 heiße Tage, 1965 nur 1,18 [2].
  4. 42024 war mit 52,02 Frosttagen das frostärmste aller erfassten Jahre. Vier der fünf frostärmsten Jahre fallen in die Periode 1996 bis 2025 [3].
  5. 5Neun der zehn sonnigsten Jahre liegen nach 1996. Das sonnigste Jahr war 2022 mit 2.024,1 Sonnenstunden [4].
  6. 6Die Oktobersonne zeigt keinen Gewinn. Sechs der zehn sonnigsten Oktober stammen aus 1961 bis 1990, und der Oktober 2025 lag mit 74 Stunden auf Rang 56 von 60 [5].
  7. 7In zwölf von 13 Gebietseinheiten übertraf die Mehrheit der Jahre 2017 bis 2025 den besten Sommer aus 1961 bis 1969. In Schleswig-Holstein gelang das nur in zwei von acht Jahren [1].
  8. 8Schleswig-Holstein steigerte die Übernachtungen von 32.423.542 im Jahr 2019 auf 34.760.239 im Jahr 2025. In Mecklenburg-Vorpommern sank die Zahl von 30.880.385 auf 29.960.456 [6].

Der Sommer 2018 hat einen Maßstab gesetzt. Im Flächenmittel zählte Deutschland 74,72 Sommertage mit mindestens 25 °C, so viele wie in keinem anderen erfassten Jahr seit 1961[1] .

Im Jahr 1965 waren es nur 13,46[1] . Zwischen beiden Werten liegen 61,3 Tage, also rund zwei Monate mit Sommerwetter[1] .

Für viele Menschen beginnt das Leben draußen mit dem ersten warmen Abend auf Terrasse oder Balkon. Es endet mit dem ersten Frost.

Diese Studie nennt den Zeitraum dazwischen die Draußen-Saison. Sie ist keine amtliche Größe.

Wir beschreiben sie mit fünf Kennzahlen des Deutschen Wetterdienstes: Sommertage, heiße Tage, Frosttage, Sonnenstunden im Jahr und Sonnenstunden im Oktober[1][2][3][4][5] .

Die Ergebnisse zeigen eine klare Richtung, aber kein einheitliches Bild. Alle zehn Jahre mit den meisten Sommertagen liegen in der Periode 1996 bis 2025[1] .

Bei den sonnigsten Jahren gilt das für neun von zehn[4] . Der Oktober dagegen ist nicht verlässlich heller geworden.

Sechs der zehn sonnigsten Oktober stammen aus der Periode 1961 bis 1990[5] . Die Saison wächst also vor allem an ihrem warmen Ende.

Für den Vergleich der Regionen stellen wir die ersten neun Jahre der Reihe, 1961 bis 1969, den jüngsten neun Jahren, 2017 bis 2025, gegenüber. Grundlage sind 13 Gebietseinheiten des DWD.

Darunter sind die zusammengefassten Einheiten Brandenburg/Berlin und Niedersachsen/Hamburg/Bremen[1][3][5] . Ergänzend ziehen wir die Übernachtungszahlen von Eurostat für 2019 und 2025 heran[6] .

Sie zeigen, wie sich der Tourismus in den Ländern entwickelt hat. Einen Klimaeffekt belegen sie nicht.

Die Studie arbeitet mit Ranglisten, Extremwerten und einfachen Zählungen. Sie zeigt, in welche Periode die Spitzenjahre fallen.

Und sie zählt, wie oft jüngere Jahre die besten Werte früherer Jahre in derselben Region übertreffen. So bleibt jede Aussage an einen geprüften Wert gebunden.

Alle zehn Spitzenjahre bei den Sommertagen liegen nach 1996

Die Rangliste der Sommertage ist eindeutig. Auf den ersten zehn Plätzen stehen ausschließlich Jahre aus der Periode 1996 bis 2025[1] .

Angeführt wird sie von 2018 mit 74,72 Sommertagen, gefolgt von 2003 mit 62,07, 2022 mit 58,89, 2023 mit 56,53 und 2019 mit 52,29[1] . Das beste Jahr der Periode 1961 bis 1990 ist 1964 mit 38,45 Sommertagen.

Es landet erst auf Rang 15[1] .

Am unteren Ende kehrt sich das Bild um. Die zehn Jahre mit den wenigsten Sommertagen stammen alle aus der Periode 1961 bis 1990[1] .

Schlusslicht ist 1965 mit 13,46 Tagen. Davor liegen 1980 mit 16,18, 1977 mit 16,28 und 1974 mit 16,37 Sommertagen[1] .

Über alle 54 erfassten Jahre liegt der Mittelwert bei 34 Sommertagen, der Median bei 34,1[1] .

Der Mittelwert trennt die beiden Perioden fast sauber. Aus der Periode 1961 bis 1990 liegen nur fünf Jahre darüber: 1964, 1975, 1989, 1973 und 1969[1] .

Aus der Periode 1996 bis 2025 liegen nur fünf darunter: 1996 mit 24,42, 1998 mit 27,12, 2004 mit 31,06, 2000 mit 32,13 und 2007 mit 33,87 Sommertagen[1] . Der beste Sommer der alten Periode hätte unter den jüngeren Jahren nur einen Platz im Mittelfeld erreicht.

Bei den heißen Tagen mit mindestens 30 °C zeigt sich dasselbe Muster, nur schärfer. Auch hier stammen alle zehn Spitzenjahre aus der Periode 1996 bis 2025[2] . 2018 kam auf 20,37 heiße Tage, 2003 auf 19,01 und 2019 auf 16,97[2] .

Die besten Jahre der alten Periode sind 1964 und 1983 mit je 9,93 heißen Tagen auf den Rängen 11 und 12[2] . 1965 gab es im Flächenmittel nur 1,18 heiße Tage. Der Rekord von 2018 ist das 17,26-Fache davon[2] .

Für das Leben draußen heißt das zweierlei. Warme Abende sind häufiger geworden, Hitzetage aber auch.

Der Mittelwert von 6,6 heißen Tagen je Jahr wurde zuletzt regelmäßig übertroffen, 2024 mit 12,47 und 2025 mit 11,06 heißen Tagen[2] . Für 2022 enthält die Reihe der heißen Tage keinen Wert, obwohl das Jahr bei den Sommertagen mit 58,89 auf Rang 3 liegt[1][2] .

Sommertage (Tmax mindestens 25 °C) in Deutschland, Flächenmittel, Jahre 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025Deutschland|201874,72Deutschland|200362,07Deutschland|202258,89Deutschland|202356,53Deutschland|201952,29Deutschland|196438,45Deutschland|200733,87Deutschland|200032,13Deutschland|200431,06Deutschland|199827,12Deutschland|199624,42Wert (Tage je Jahr) · Basis: 0
Sommertage (Tmax mindestens 25 °C) in Deutschland, Flächenmittel, Jahre 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025 · Quelle: [1] , DWD CDC, Datei erstellt am 20.01.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
Heiße Tage (Tmax mindestens 30 °C) in Deutschland, Flächenmittel, Jahre 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025Deutschland|201820,37Deutschland|200319,01Deutschland|201916,97Deutschland|200614,34Deutschland|202412,47Deutschland|202311,45Deutschland|202011,39Deutschland|202511,06Deutschland|201010,63Deutschland|201310,47Deutschland|19649,93Deutschland|19839,93Deutschland|20169,21Deutschland|20127,62Deutschland|20057,57Wert (Tage je Jahr) · Basis: 0
Heiße Tage (Tmax mindestens 30 °C) in Deutschland, Flächenmittel, Jahre 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025 · Quelle: [2] , DWD CDC, Datei erstellt am 20.01.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
RangBezeichnungWert (Tage je Jahr)Anteil
1Deutschland|201874,724,1 %
2Deutschland|200362,073,4 %
3Deutschland|202258,893,2 %
4Deutschland|202356,533,1 %
5Deutschland|201952,292,9 %
6Deutschland|202451,952,8 %
7Deutschland|200650,732,8 %
8Deutschland|201645,412,5 %
9Deutschland|202045,372,5 %
10Deutschland|202543,082,3 %
11Deutschland|199939,892,2 %
12Deutschland|199739,842,2 %
13Deutschland|200539,252,1 %
14Deutschland|201739,012,1 %
15Deutschland|196438,452,1 %
16Deutschland|201138,372,1 %
17Deutschland|197538,252,1 %
18Deutschland|201337,832,1 %
19Deutschland|202137,062 %
20Deutschland|200936,362 %
21Deutschland|198936,042 %
22Deutschland|197335,751,9 %
23Deutschland|200235,491,9 %
24Deutschland|201035,221,9 %
25Deutschland|200134,471,9 %
26Deutschland|196934,261,9 %
27Deutschland|201434,151,9 %
28Deutschland|200834,021,9 %
29Deutschland|200733,871,8 %
30Deutschland|197133,111,8 %
31Deutschland|198632,941,8 %
32Deutschland|200032,131,8 %
33Deutschland|200431,061,7 %
34Deutschland|199031,031,7 %
35Deutschland|197028,981,6 %
36Deutschland|199827,121,5 %
37Deutschland|196126,751,5 %
38Deutschland|196625,161,4 %
39Deutschland|196324,591,3 %
40Deutschland|198524,591,3 %
41Deutschland|199624,421,3 %
42Deutschland|196824,311,3 %
43Deutschland|197924,041,3 %
44Deutschland|198823,831,3 %
45Deutschland|198123,591,3 %
46Deutschland|197221,231,2 %
47Deutschland|196219,341,1 %
48Deutschland|198719,341,1 %
49Deutschland|197818,111 %
50Deutschland|198417,971 %
51Deutschland|197416,370,9 %
52Deutschland|197716,280,9 %
53Deutschland|198016,180,9 %
54Deutschland|196513,460,7 %

Frost wird seltener, verschwindet aber nicht

Im Mittel der 56 erfassten Kalenderjahre gab es in Deutschland 85,9 Frosttage, der Median liegt bei 86,6[3] . Das frostärmste Jahr ist 2024 mit 52,02 Frosttagen.

Das sind 39,4 % weniger als im Mittel[3] . Am anderen Ende steht 1996 mit 118,69 Frosttagen[3] .

Die frostärmsten Jahre stammen überwiegend aus der jüngeren Periode. Unter den zehn Jahren mit den wenigsten Frosttagen liegen sieben aus 1996 bis 2025[3] .

Unter den fünf frostärmsten sind es vier: 2024, 2000 mit 55,14, 2014 mit 56,81 und 2020 mit 62,51 Frosttagen[3] . Einzig 1974 mit 55,22 Frosttagen hält aus der Periode 1961 bis 1990 mit[3] .

Der Rückgang verläuft aber weniger gleichmäßig als beim Sommer. Unter den zehn frostreichsten Jahren finden sich drei aus der jüngeren Periode: 1996, 2010 mit 113,75 und 2003 mit 101,43 Frosttagen[3] . 2010 belegt damit Rang 3 aller erfassten Jahre[3] .

Kalte Jahre sind seltener geworden, sie kommen aber weiterhin vor.

Die jüngsten Jahre liegen meist deutlich unter dem Mittel. 2023 brachte 65,49 Frosttage, 2022 kam auf 71,44 und 2019 auf 69,74[3] . 2021 lag mit 89,36 Frosttagen dagegen leicht über dem Mittel[3] . Für 2025 enthält die Reihe keinen Wert.

Für Garten und Balkon ist die Zahl der Frosttage ein Anhaltspunkt, wie lange Pflanzen und Ausstattung im Freien Kälte ausgesetzt sind. Die Daten sagen allerdings nichts darüber, ob der letzte Frost im Frühjahr früher endet oder der erste im Herbst später kommt.

Dafür wären Tageswerte nötig, die diese Auswertung nicht enthält[3] .

Frosttage (Tmin unter 0 °C) in Deutschland, Flächenmittel, Kalenderjahre 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025Deutschland|1996118,69Deutschland|2010113,75Deutschland|2003101,43Deutschland|202189,36Deutschland|202271,44Deutschland|201969,74Deutschland|202365,49Deutschland|202062,51Deutschland|201456,81Deutschland|197455,22Deutschland|200055,14Deutschland|202452,02Wert (Tage je Jahr) · Basis: 0
Frosttage (Tmin unter 0 °C) in Deutschland, Flächenmittel, Kalenderjahre 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025 · Quelle: [3] , DWD CDC, Datei erstellt am 20.01.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
Sonnenscheindauer im Oktober je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Oktober 2017 bis 2025Hessen|201986Saarland|201985Brandenburg/Berlin|202585Wert (Stunden je Monat) · Basis: 0
Sonnenscheindauer im Oktober je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Oktober 2017 bis 2025 · Quelle: [5] , DWD CDC, Datei erstellt am 02.10.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
RangBezeichnungWert (Tage je Jahr)Anteil
1Deutschland|1996118,692,5 %
2Deutschland|1969115,262,4 %
3Deutschland|2010113,752,4 %
4Deutschland|1963112,492,3 %
5Deutschland|1985107,962,2 %
6Deutschland|1962105,312,2 %
7Deutschland|1970105,062,2 %
8Deutschland|1980103,612,2 %
9Deutschland|2003101,432,1 %
10Deutschland|1979101,192,1 %
11Deutschland|1965100,552,1 %
12Deutschland|1968100,342,1 %
13Deutschland|196499,822,1 %
14Deutschland|198199,062,1 %
15Deutschland|201398,662,1 %
16Deutschland|197698,312 %
17Deutschland|198797,812 %
18Deutschland|198495,852 %
19Deutschland|200593,361,9 %
20Deutschland|197892,761,9 %
21Deutschland|197292,171,9 %
22Deutschland|200689,791,9 %
23Deutschland|197189,621,9 %
24Deutschland|198689,521,9 %
25Deutschland|202189,361,9 %
26Deutschland|199788,991,9 %
27Deutschland|200487,741,8 %
28Deutschland|198286,691,8 %
29Deutschland|200186,541,8 %
30Deutschland|200984,751,8 %
31Deutschland|201183,311,7 %
32Deutschland|196683,281,7 %
33Deutschland|198383,111,7 %
34Deutschland|201682,781,7 %
35Deutschland|201278,821,6 %
36Deutschland|197578,471,6 %
37Deutschland|201877,351,6 %
38Deutschland|196777,051,6 %
39Deutschland|200876,911,6 %
40Deutschland|201776,171,6 %
41Deutschland|199874,831,6 %
42Deutschland|201573,651,5 %
43Deutschland|199973,081,5 %
44Deutschland|198872,731,5 %
45Deutschland|196172,641,5 %
46Deutschland|202271,441,5 %
47Deutschland|197771,341,5 %
48Deutschland|198970,331,5 %
49Deutschland|201969,741,5 %
50Deutschland|200267,661,4 %
51Deutschland|202365,491,4 %
52Deutschland|202062,511,3 %
53Deutschland|201456,811,2 %
54Deutschland|197455,221,1 %
55Deutschland|200055,141,1 %
56Deutschland|202452,021,1 %

Neun der zehn sonnigsten Jahre fallen in die Zeit seit 1996

Die Sonnenscheindauer ist die zweite Säule der Draußen-Saison. Spitzenreiter ist 2022 mit 2.024,1 Sonnenstunden im Gebietsmittel.

Knapp dahinter folgen 2018 mit 2.015,4 und 2003 mit 2.013,7 Stunden[4] . Auf Rang 4 steht bereits 2025 mit 1.914 Stunden, 18,1 % mehr als der Mittelwert aller 60 Jahre[4] .

Neun der zehn sonnigsten Jahre stammen aus der Periode 1996 bis 2025[4] . Die einzige Ausnahme ist 1976 mit 1.754,1 Stunden auf Rang 9[4] .

Umgekehrt stammen neun der zehn sonnenärmsten Jahre aus der Periode 1961 bis 1990. Nur 1998 mit 1.437,9 Stunden fällt aus der jüngeren Periode in diese Gruppe[4] .

Das trübste Jahr der Reihe ist 1977 mit 1.362,3 Sonnenstunden[4] . Zum Rekordjahr 2022 fehlen ihm 661,8 Stunden[4] .

Der Mittelwert über alle 60 Jahre liegt bei 1.620,1 Stunden, der Median bei 1.608 Stunden[4] .

Sonnige Jahre und Jahre mit vielen Sommertagen fallen oft zusammen. 2018 steht bei den Sommertagen auf Platz 1 und bei der Sonne auf Platz 2. 2003 belegt Platz 2 bei den Sommertagen und Platz 3 bei der Sonne[1][4] . Das ist eine Beobachtung, keine Erklärung.

Die Auswertung enthält keinen Korrelationskoeffizienten, und die Temperatur hängt von weit mehr ab als von der Sonnenscheindauer.

Für Leser heißt das: Viele Jahre seit 1996 boten mehr helle Stunden für Terrasse, Balkon und Garten als die meisten Jahre davor. Wie sich diese Stunden über das Jahr verteilen, zeigt die Jahressumme allerdings nicht.

Deshalb lohnt der Blick auf den Oktober.

Sonnenscheindauer in Deutschland, Gebietsmittel, Jahressummen 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025Deutschland|20222.024,1Deutschland|20182.015,4Deutschland|20032.013,7Deutschland|20251.914Deutschland|19761.754,1Deutschland|19981.437,9Deutschland|19771.362,3Wert (Stunden je Jahr) · Basis: 0
Sonnenscheindauer in Deutschland, Gebietsmittel, Jahressummen 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025 · Quelle: [4] , DWD CDC, Datei erstellt am 02.10.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
RangBezeichnungWert (Stunden je Jahr)Anteil
1Deutschland|20222.024,12,1 %
2Deutschland|20182.015,42,1 %
3Deutschland|20032.013,72,1 %
4Deutschland|20251.9142 %
5Deutschland|20201.8962 %
6Deutschland|20111.847,41,9 %
7Deutschland|20191.834,21,9 %
8Deutschland|20061.770,81,8 %
9Deutschland|19761.754,11,8 %
10Deutschland|20231.753,11,8 %
11Deutschland|20151.742,61,8 %
12Deutschland|20051.742,51,8 %
13Deutschland|19891.731,71,8 %
14Deutschland|19971.721,71,8 %
15Deutschland|19821.718,61,8 %
16Deutschland|19711.705,71,8 %
17Deutschland|19901.691,51,7 %
18Deutschland|20071.691,51,7 %
19Deutschland|20091.685,81,7 %
20Deutschland|19641.675,61,7 %
21Deutschland|20241.675,31,7 %
22Deutschland|20121.673,51,7 %
23Deutschland|19751.656,61,7 %
24Deutschland|19731.642,71,7 %
25Deutschland|19671.635,11,7 %
26Deutschland|20081.634,91,7 %
27Deutschland|20211.631,21,7 %
28Deutschland|19991.6261,7 %
29Deutschland|20141.620,91,7 %
30Deutschland|19631.608,61,7 %
31Deutschland|20161.607,41,7 %
32Deutschland|20171.596,11,6 %
33Deutschland|20041.589,41,6 %
34Deutschland|19831.582,71,6 %
35Deutschland|19691.570,51,6 %
36Deutschland|19611.562,21,6 %
37Deutschland|19621.558,11,6 %
38Deutschland|19861.555,31,6 %
39Deutschland|20001.5461,6 %
40Deutschland|19681.543,11,6 %
41Deutschland|20101.538,21,6 %
42Deutschland|20021.533,21,6 %
43Deutschland|19721.532,91,6 %
44Deutschland|19851.521,51,6 %
45Deutschland|20011.513,71,6 %
46Deutschland|20131.507,61,6 %
47Deutschland|19961.503,61,5 %
48Deutschland|19701.480,61,5 %
49Deutschland|19651.453,41,5 %
50Deutschland|19741.452,31,5 %
51Deutschland|19881.4511,5 %
52Deutschland|19791.446,71,5 %
53Deutschland|19801.443,91,5 %
54Deutschland|19981.437,91,5 %
55Deutschland|19661.436,71,5 %
56Deutschland|19841.4011,4 %
57Deutschland|19811.392,21,4 %
58Deutschland|19781.382,61,4 %
59Deutschland|19871.370,71,4 %
60Deutschland|19771.362,31,4 %

Die Herbstsonne hält mit dem Sommer nicht Schritt

Der Oktober entscheidet oft darüber, wie weit Terrassenabende in den Herbst reichen. Hier zeigen die Daten keinen klaren Gewinn.

Der sonnigste Oktober der Reihe war 2005 mit 170,8 Stunden. Dahinter folgen 1971 mit 164,2 und 1965 mit 159,7 Stunden[5] .

Erst auf Rang 4 steht mit 2018 und 157,2 Stunden das nächste Jahr der jüngeren Periode[5] .

Unter den zehn sonnigsten Oktobern stammen sechs aus der Periode 1961 bis 1990 und vier aus der Periode 1996 bis 2025[5] . Bei den zehn trübsten Oktobern ist das Verhältnis ausgeglichen, mit je fünf Jahren aus beiden Perioden[5] .

Der trübste Oktober der Reihe war 1974 mit 42,9 Stunden. Es folgen 1998 mit 59,4, 2016 mit 61,4, 2020 mit 67,4 und 2025 mit 74 Stunden[5] .

Der Oktober schwankt stark. Zwischen dem hellsten und dem trübsten Oktober liegen 127,9 Stunden, der hellste brachte das 3,98-Fache des trübsten[5] .

Bei der Jahressonne beträgt dieser Faktor nur 1,49[4] . Der Mittelwert der Oktobersonne liegt bei 108 Stunden, der Median bei 107,9 Stunden[5] .

Das Jahr 2025 zeigt, wie weit Jahr und Oktober auseinanderliegen können. Mit 1.914 Sonnenstunden war es das viertsonnigste Jahr der Reihe[4] .

Sein Oktober landete mit 74 Stunden auf Rang 56 von 60[5] . Ein sonniges Jahr garantiert keinen goldenen Oktober.

Für die Planung im Herbst bedeutet das: Die Oktobersonne bleibt eine unsichere Größe. Eine Verlängerung der Draußen-Saison in den Oktober lässt sich mit den Sonnenstunden nicht belegen[5] .

Ob der Oktober wärmer geworden ist, misst diese Kennzahl nicht.

Sonnenscheindauer im Oktober in Deutschland, Gebietsmittel, Oktober 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025Deutschland|2005170,8Deutschland|1971164,2Deutschland|1965159,7Deutschland|2018157,2Deutschland|202574Deutschland|202067,4Deutschland|201661,4Deutschland|199859,4Deutschland|197442,9Wert (Stunden je Monat) · Basis: 0
Sonnenscheindauer im Oktober in Deutschland, Gebietsmittel, Oktober 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025 · Quelle: [5] , DWD CDC, Datei erstellt am 02.10.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
Sonnenscheindauer im Oktober je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Oktober 2017 bis 2025Saarland|2018170,8Rheinland-Pfalz|2018159Sachsen-Anhalt|2022157Saarland|2021127Thüringen|2021127Wert (Stunden je Monat) · Basis: 0
Sonnenscheindauer im Oktober je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Oktober 2017 bis 2025 · Quelle: [5] , DWD CDC, Datei erstellt am 02.10.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
RangBezeichnungWert (Stunden je Monat)Anteil
1Deutschland|2005170,82,6 %
2Deutschland|1971164,22,5 %
3Deutschland|1965159,72,5 %
4Deutschland|2018157,22,4 %
5Deutschland|2011152,62,4 %
6Deutschland|1972152,12,3 %
7Deutschland|1979146,52,3 %
8Deutschland|2022141,12,2 %
9Deutschland|1990140,52,2 %
10Deutschland|1961129,52 %
11Deutschland|20211282 %
12Deutschland|1962127,62 %
13Deutschland|2010125,21,9 %
14Deutschland|1985122,21,9 %
15Deutschland|1997121,51,9 %
16Deutschland|1969120,91,9 %
17Deutschland|2012118,91,8 %
18Deutschland|1963117,81,8 %
19Deutschland|2006117,81,8 %
20Deutschland|1986117,21,8 %
21Deutschland|1989117,21,8 %
22Deutschland|20031171,8 %
23Deutschland|1967116,31,8 %
24Deutschland|2007115,61,8 %
25Deutschland|1987114,71,8 %
26Deutschland|2004114,21,8 %
27Deutschland|20011141,8 %
28Deutschland|1999113,31,7 %
29Deutschland|1983108,51,7 %
30Deutschland|1973108,21,7 %
31Deutschland|2019107,61,7 %
32Deutschland|2013104,11,6 %
33Deutschland|19841021,6 %
34Deutschland|1977101,91,6 %
35Deutschland|20231001,5 %
36Deutschland|201499,91,5 %
37Deutschland|201599,41,5 %
38Deutschland|2008991,5 %
39Deutschland|202497,51,5 %
40Deutschland|199697,41,5 %
41Deutschland|201797,11,5 %
42Deutschland|196496,81,5 %
43Deutschland|196689,91,4 %
44Deutschland|196889,41,4 %
45Deutschland|198088,51,4 %
46Deutschland|200288,41,4 %
47Deutschland|197587,91,4 %
48Deutschland|197887,11,3 %
49Deutschland|198886,61,3 %
50Deutschland|200985,31,3 %
51Deutschland|197684,71,3 %
52Deutschland|197081,91,3 %
53Deutschland|2000801,2 %
54Deutschland|198176,31,2 %
55Deutschland|198276,21,2 %
56Deutschland|2025741,1 %
57Deutschland|202067,41 %
58Deutschland|201661,40,9 %
59Deutschland|199859,40,9 %
60Deutschland|197442,90,7 %

In zwölf von 13 Regionen übertrifft der typische Sommer heute den besten der 1960er-Jahre

Der regionale Vergleich stellt die Jahre 1961 bis 1969 den Jahren 2017 bis 2025 gegenüber. Über alle erfassten Länder-Jahreswerte lag der Mittelwert der Sommertage im frühen Fenster bei 25,8, der Median bei 25,4[1] .

Im jüngsten Fenster liegt der Mittelwert bei 50,3 und der Median bei 49,1 Sommertagen[1] . Das ist nahezu eine Verdopplung.

Die Spitzenwerte haben sich noch deutlicher verschoben. Unter den erfassten Werten von 1961 bis 1969 war der höchste 45,74 Sommertage in Baden-Württemberg im Jahr 1964[1] .

Dahinter folgten Sachsen mit 45,18 und das Saarland mit 44,26, ebenfalls 1964[1] . Zwischen 2017 und 2025 lag der Höchstwert bei 86,06 Sommertagen in Brandenburg/Berlin im Jahr 2018.

Danach kommt das Saarland mit 83,43 im Jahr 2018 und 80,36 im Jahr 2022[1] .

Aussagekräftiger als einzelne Rekorde ist ein einfacher Test. Für jede Einheit haben wir gezählt, wie viele Jahre aus 2017 bis 2025 den Bestwert derselben Einheit aus 1961 bis 1969 übertreffen[1] .

In zwölf von 13 Einheiten gilt das für die Mehrheit der erfassten Jahre. In Bayern und in Niedersachsen/Hamburg/Bremen übertrafen acht von neun Jahren den alten Bestwert[1] .

Auch der Norden hat aufgeholt. Der beste Sommer in Niedersachsen/Hamburg/Bremen zwischen 1961 und 1969 brachte 31,78 Sommertage[1] . 2018 waren es dort 70,27, und selbst das schwache Jahr 2025 kam noch auf 32,98[1] .

In Mecklenburg-Vorpommern lag der alte Bestwert bei 30,41 Sommertagen. Sieben der neun Jahre seit 2017 lagen darüber[1] .

Die Zählung berücksichtigt nur Jahre mit vorhandenem Wert. In Brandenburg/Berlin liegen für 2017 bis 2025 sechs Jahreswerte vor.

Fünf davon übertreffen den alten Bestwert von 42,83 Sommertagen[1] . In Baden-Württemberg und im Saarland sind es jeweils sieben von acht Jahren[1] .

Sommertage je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Flächenmittel, Jahre 1961 bis 1969Baden-Württemberg|196445,74Sachsen|196445,18Saarland|196444,26Brandenburg/Berlin|196442,83Sachsen|196832,98Niedersachsen/Hamburg/Bremen|19631,78Mecklenburg-Vorpommern|196930,41Wert (Tage je Jahr) · Basis: 0
Sommertage je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Flächenmittel, Jahre 1961 bis 1969 · Quelle: [1] , DWD CDC, Datei erstellt am 20.01.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
Sommertage je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Flächenmittel, Jahre 2017 bis 2025Brandenburg/Berlin|201886,06Saarland|201883,43Saarland|202280,36Niedersachsen/Hamburg/Bremen|20170,27Niedersachsen/Hamburg/Bremen|20232,98Wert (Tage je Jahr) · Basis: 0
Sommertage je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Flächenmittel, Jahre 2017 bis 2025 · Quelle: [1] , DWD CDC, Datei erstellt am 20.01.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
Sonnenscheindauer im Oktober je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Oktober 2017 bis 2025Hessen|201986Niedersachsen/Hamburg/Bremen|20183Hessen|202050Nordrhein-Westfalen|202050Wert (Stunden je Monat) · Basis: 0
Sonnenscheindauer im Oktober je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Oktober 2017 bis 2025 · Quelle: [5] , DWD CDC, Datei erstellt am 02.10.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
RangBezeichnungWert (Tage je Jahr)Anteil
1Brandenburg/Berlin|201886,061,6 %
2Saarland|201883,431,5 %
3Saarland|202280,361,5 %
4Hessen|201879,811,4 %
5Baden-Württemberg|201879,711,4 %
6Rheinland-Pfalz|201877,461,4 %
7Sachsen|201876,531,4 %
8Nordrhein-Westfalen|201875,851,4 %
9Bayern|201875,361,4 %
10Baden-Württemberg|202272,611,3 %
11Thüringen|201870,861,3 %
12Baden-Württemberg|202370,531,3 %
13Niedersachsen/Hamburg/Bremen|201870,271,3 %
14Rheinland-Pfalz|202270,141,3 %
15Saarland|202369,271,3 %
16Hessen|202267,351,2 %
17Brandenburg/Berlin|202366,731,2 %
18Brandenburg/Berlin|201966,311,2 %
19Sachsen-Anhalt|202266,231,2 %
20Sachsen-Anhalt|202364,521,2 %
21Bayern|202264,371,2 %
22Sachsen-Anhalt|201963,421,1 %
23Sachsen-Anhalt|202463,081,1 %
24Sachsen|202362,851,1 %
25Saarland|202062,761,1 %
26Bayern|202362,141,1 %
27Sachsen|202461,891,1 %
28Rheinland-Pfalz|202360,941,1 %
29Sachsen|201959,521,1 %
30Thüringen|202259,451,1 %
31Hessen|202359,231,1 %
32Saarland|201958,761,1 %
33Mecklenburg-Vorpommern|201858,581,1 %
34Bayern|202458,011 %
35Sachsen|202257,261 %
36Baden-Württemberg|202456,781 %
37Thüringen|202356,041 %
38Nordrhein-Westfalen|202255,691 %
39Bayern|201955,451 %
40Rheinland-Pfalz|202055,441 %
41Baden-Württemberg|2020551 %
42Baden-Württemberg|201754,221 %
43Rheinland-Pfalz|201954,011 %
44Thüringen|202453,071 %
45Brandenburg/Berlin|202053,041 %
46Thüringen|201952,951 %
47Hessen|201952,921 %
48Sachsen-Anhalt|202052,060,9 %
49Baden-Württemberg|202551,890,9 %
50Bayern|201751,630,9 %
51Hessen|202451,130,9 %
52Bayern|202550,140,9 %
53Hessen|202049,990,9 %
54Rheinland-Pfalz|202549,790,9 %
55Saarland|202449,230,9 %
56Sachsen|202048,870,9 %
57Nordrhein-Westfalen|201948,710,9 %
58Sachsen-Anhalt|202548,630,9 %
59Rheinland-Pfalz|202448,130,9 %
60Niedersachsen/Hamburg/Bremen|202247,910,9 %
61Brandenburg/Berlin|202547,710,9 %
62Saarland|201747,570,9 %
63Nordrhein-Westfalen|202347,570,9 %
64Sachsen-Anhalt|202146,670,8 %
65Hessen|202546,580,8 %
66Schleswig-Holstein|201846,270,8 %
67Bayern|202046,210,8 %
68Niedersachsen/Hamburg/Bremen|202345,250,8 %
69Sachsen|202544,550,8 %
70Rheinland-Pfalz|201743,770,8 %
71Sachsen|201743,650,8 %
72Niedersachsen/Hamburg/Bremen|201943,390,8 %
73Niedersachsen/Hamburg/Bremen|202443,050,8 %
74Nordrhein-Westfalen|202442,690,8 %
75Thüringen|202041,990,8 %
76Mecklenburg-Vorpommern|201941,890,8 %
77Nordrhein-Westfalen|202041,890,8 %
78Sachsen-Anhalt|201741,510,8 %
79Hessen|201741,470,7 %
80Thüringen|202541,440,7 %
81Mecklenburg-Vorpommern|202341,290,7 %
82Nordrhein-Westfalen|202541,120,7 %
83Sachsen|202141,110,7 %
84Brandenburg/Berlin|201740,150,7 %
85Mecklenburg-Vorpommern|202439,780,7 %
86Bayern|202138,870,7 %
87Mecklenburg-Vorpommern|202238,690,7 %
88Saarland|202138,470,7 %
89Thüringen|201738,220,7 %
90Baden-Württemberg|202138,140,7 %
91Niedersachsen/Hamburg/Bremen|202036,260,7 %
92Hessen|202135,450,6 %
93Mecklenburg-Vorpommern|202134,350,6 %
94Nordrhein-Westfalen|201734,190,6 %
95Thüringen|202133,870,6 %
96Mecklenburg-Vorpommern|202033,310,6 %
97Niedersachsen/Hamburg/Bremen|202133,090,6 %
98Niedersachsen/Hamburg/Bremen|202532,980,6 %
99Rheinland-Pfalz|202132,720,6 %
100Nordrhein-Westfalen|202130,990,6 %
101Schleswig-Holstein|202230,240,5 %
102Mecklenburg-Vorpommern|202528,180,5 %
103Schleswig-Holstein|202026,410,5 %
104Schleswig-Holstein|201925,930,5 %
105Schleswig-Holstein|202425,050,5 %
106Niedersachsen/Hamburg/Bremen|201724,460,4 %
107Schleswig-Holstein|202122,560,4 %
108Mecklenburg-Vorpommern|201719,160,3 %
109Schleswig-Holstein|202516,150,3 %
110Schleswig-Holstein|201710,550,2 %

Spitzenreiter und Schlusslichter: Schleswig-Holstein bleibt die Ausnahme

An der Spitze der jüngsten Jahre stehen Einheiten im Osten und Südwesten. Brandenburg/Berlin erreichte 2018 mit 86,06 Sommertagen den höchsten Wert beider Zeitfenster[1] .

Das Saarland kommt gleich zweimal unter die ersten drei, mit 83,43 Sommertagen 2018 und 80,36 im Jahr 2022[1] . Hessen folgt mit 79,81 und Baden-Württemberg mit 79,71 Sommertagen, beide im Jahr 2018[1] .

Am anderen Ende steht Schleswig-Holstein. Nur zwei von acht erfassten Jahren seit 2017 übertrafen dort den Bestwert aus 1961 bis 1969 von 26,45 Sommertagen[1] .

Das waren 2018 mit 46,27 und 2022 mit 30,24 Sommertagen. 2020 verfehlte die alte Marke mit 26,41 nur knapp[1] .

Schleswig-Holstein stellt in beiden Zeitfenstern den niedrigsten Wert. Zwischen 1961 und 1969 waren es 2,49 Sommertage im Jahr 1965[1] .

Zwischen 2017 und 2025 lag der Tiefstwert bei 10,55 Sommertagen im Jahr 2017[1] . Selbst das Rekordjahr 2018 blieb im nördlichsten Land mit 46,27 Sommertagen unter dem Mittelwert aller Länder-Jahreswerte seit 2017 von 50,3[1] .

Auch die Spitzengruppe kennt schwache Jahre. 2021 war in vielen Einheiten der Sommer mit den wenigsten Sommertagen seit 2017[1] . Baden-Württemberg kam auf 38,14, Hessen auf 35,45, Rheinland-Pfalz auf 32,72 und Nordrhein-Westfalen auf 30,99 Sommertage[1] .

Für die Küstenländer zeigt der Vergleich zwei Seiten. Mecklenburg-Vorpommern hat bei den Sommertagen deutlich aufgeholt.

Schleswig-Holstein bleibt weit hinter dem Rest des Landes zurück, 2025 etwa mit 16,15 Sommertagen gegenüber 28,18 in Mecklenburg-Vorpommern[1] .

Sommertage je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Flächenmittel, Jahre 1961 bis 1969Baden-Württemberg|196445,74Sachsen|196445,18Saarland|196444,26Hessen|196444,24Rheinland-Pfalz|196444,09Brandenburg/Berlin|196442,83Sachsen-Anhalt|196442,57Bayern|196442,19Brandenburg/Berlin|196841,94Sachsen-Anhalt|196940,67Brandenburg/Berlin|196340,18Thüringen|196440,06Saarland|196938,78Sachsen|196938,52Nordrhein-Westfalen|196437,47Wert (Tage je Jahr) · Basis: 0
Sommertage je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Flächenmittel, Jahre 1961 bis 1969 · Quelle: [1] , DWD CDC, Datei erstellt am 20.01.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
Sommertage je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Flächenmittel, Jahre 2017 bis 2025Brandenburg/Berlin|201886,06Saarland|201883,43Saarland|202280,36Hessen|201879,81Baden-Württemberg|201879,71Schleswig-Holstein|201846,27Baden-Württemberg|202138,14Hessen|202135,45Rheinland-Pfalz|202132,72Nordrhein-Westfalen|202130,99Schleswig-Holstein|202230,24Mecklenburg-Vorpommern|202528,18Schleswig-Holstein|202026,41Wert (Tage je Jahr) · Basis: 0
Sommertage je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Flächenmittel, Jahre 2017 bis 2025 · Quelle: [1] , DWD CDC, Datei erstellt am 20.01.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
Sonnenscheindauer im Oktober je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Oktober 2017 bis 2025Hessen|201986Niedersachsen/Hamburg/Bremen|20183Hessen|202050Nordrhein-Westfalen|202050Wert (Stunden je Monat) · Basis: 0
Sonnenscheindauer im Oktober je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Oktober 2017 bis 2025 · Quelle: [5] , DWD CDC, Datei erstellt am 02.10.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
RangBezeichnungWert (Tage je Jahr)Anteil
1Brandenburg/Berlin|201886,061,6 %
2Saarland|201883,431,5 %
3Saarland|202280,361,5 %
4Hessen|201879,811,4 %
5Baden-Württemberg|201879,711,4 %
6Rheinland-Pfalz|201877,461,4 %
7Sachsen|201876,531,4 %
8Nordrhein-Westfalen|201875,851,4 %
9Bayern|201875,361,4 %
10Baden-Württemberg|202272,611,3 %
11Thüringen|201870,861,3 %
12Baden-Württemberg|202370,531,3 %
13Niedersachsen/Hamburg/Bremen|201870,271,3 %
14Rheinland-Pfalz|202270,141,3 %
15Saarland|202369,271,3 %
16Hessen|202267,351,2 %
17Brandenburg/Berlin|202366,731,2 %
18Brandenburg/Berlin|201966,311,2 %
19Sachsen-Anhalt|202266,231,2 %
20Sachsen-Anhalt|202364,521,2 %
21Bayern|202264,371,2 %
22Sachsen-Anhalt|201963,421,1 %
23Sachsen-Anhalt|202463,081,1 %
24Sachsen|202362,851,1 %
25Saarland|202062,761,1 %
26Bayern|202362,141,1 %
27Sachsen|202461,891,1 %
28Rheinland-Pfalz|202360,941,1 %
29Sachsen|201959,521,1 %
30Thüringen|202259,451,1 %
31Hessen|202359,231,1 %
32Saarland|201958,761,1 %
33Mecklenburg-Vorpommern|201858,581,1 %
34Bayern|202458,011 %
35Sachsen|202257,261 %
36Baden-Württemberg|202456,781 %
37Thüringen|202356,041 %
38Nordrhein-Westfalen|202255,691 %
39Bayern|201955,451 %
40Rheinland-Pfalz|202055,441 %
41Baden-Württemberg|2020551 %
42Baden-Württemberg|201754,221 %
43Rheinland-Pfalz|201954,011 %
44Thüringen|202453,071 %
45Brandenburg/Berlin|202053,041 %
46Thüringen|201952,951 %
47Hessen|201952,921 %
48Sachsen-Anhalt|202052,060,9 %
49Baden-Württemberg|202551,890,9 %
50Bayern|201751,630,9 %
51Hessen|202451,130,9 %
52Bayern|202550,140,9 %
53Hessen|202049,990,9 %
54Rheinland-Pfalz|202549,790,9 %
55Saarland|202449,230,9 %
56Sachsen|202048,870,9 %
57Nordrhein-Westfalen|201948,710,9 %
58Sachsen-Anhalt|202548,630,9 %
59Rheinland-Pfalz|202448,130,9 %
60Niedersachsen/Hamburg/Bremen|202247,910,9 %
61Brandenburg/Berlin|202547,710,9 %
62Saarland|201747,570,9 %
63Nordrhein-Westfalen|202347,570,9 %
64Sachsen-Anhalt|202146,670,8 %
65Hessen|202546,580,8 %
66Schleswig-Holstein|201846,270,8 %
67Bayern|202046,210,8 %
68Niedersachsen/Hamburg/Bremen|202345,250,8 %
69Sachsen|202544,550,8 %
70Rheinland-Pfalz|201743,770,8 %
71Sachsen|201743,650,8 %
72Niedersachsen/Hamburg/Bremen|201943,390,8 %
73Niedersachsen/Hamburg/Bremen|202443,050,8 %
74Nordrhein-Westfalen|202442,690,8 %
75Thüringen|202041,990,8 %
76Mecklenburg-Vorpommern|201941,890,8 %
77Nordrhein-Westfalen|202041,890,8 %
78Sachsen-Anhalt|201741,510,8 %
79Hessen|201741,470,7 %
80Thüringen|202541,440,7 %
81Mecklenburg-Vorpommern|202341,290,7 %
82Nordrhein-Westfalen|202541,120,7 %
83Sachsen|202141,110,7 %
84Brandenburg/Berlin|201740,150,7 %
85Mecklenburg-Vorpommern|202439,780,7 %
86Bayern|202138,870,7 %
87Mecklenburg-Vorpommern|202238,690,7 %
88Saarland|202138,470,7 %
89Thüringen|201738,220,7 %
90Baden-Württemberg|202138,140,7 %
91Niedersachsen/Hamburg/Bremen|202036,260,7 %
92Hessen|202135,450,6 %
93Mecklenburg-Vorpommern|202134,350,6 %
94Nordrhein-Westfalen|201734,190,6 %
95Thüringen|202133,870,6 %
96Mecklenburg-Vorpommern|202033,310,6 %
97Niedersachsen/Hamburg/Bremen|202133,090,6 %
98Niedersachsen/Hamburg/Bremen|202532,980,6 %
99Rheinland-Pfalz|202132,720,6 %
100Nordrhein-Westfalen|202130,990,6 %
101Schleswig-Holstein|202230,240,5 %
102Mecklenburg-Vorpommern|202528,180,5 %
103Schleswig-Holstein|202026,410,5 %
104Schleswig-Holstein|201925,930,5 %
105Schleswig-Holstein|202425,050,5 %
106Niedersachsen/Hamburg/Bremen|201724,460,4 %
107Schleswig-Holstein|202122,560,4 %
108Mecklenburg-Vorpommern|201719,160,3 %
109Schleswig-Holstein|202516,150,3 %
110Schleswig-Holstein|201710,550,2 %

Frostjahre werden milder, doch im Süden bleibt es am kältesten

Bei den Frosttagen sank der Mittelwert aller erfassten Länder-Jahreswerte von 94 in den Jahren 1961 bis 1969 auf 67,6 in den Jahren 2017 bis 2025[3] . Der Median fiel von 95,2 auf 68,2 Frosttage[3] .

Die kältesten Jahre liegen in beiden Zeitfenstern in Bayern. Zwischen 1961 und 1969 erreichte Bayern 1962 mit 132,97 Frosttagen den Höchstwert[3] .

Seit 2017 war es 2021 mit 117,86, gefolgt von 2025 mit 106,48 Frosttagen[3] . Auch Thüringen mit 105,72 und Baden-Württemberg mit 105,63 Frosttagen im Jahr 2021 zeigen: Kalte Jahre kommen im Süden und in der Mitte weiterhin vor[3] .

Die mildesten Werte liefert der Norden. Schleswig-Holstein hatte 1967 mit 52,07 Frosttagen den niedrigsten Wert der frühen Jahre[3] . 2020 sank der Wert dort auf 28,97 und 2024 auf 33,63 Frosttage[3] .

Niedersachsen/Hamburg/Bremen kam 2020 auf 33,65 und 2024 auf 35,42 Frosttage[3] .

Wie beim Sommer haben wir gezählt, wie viele jüngere Jahre unter dem frostärmsten Wert derselben Einheit aus 1961 bis 1969 liegen[3] . In Niedersachsen/Hamburg/Bremen gilt das für fünf von sechs erfassten Jahren, in Mecklenburg-Vorpommern für sechs von neun[3] .

In Thüringen sind es zwei von neun, in Sachsen eines von sechs[3] . In jeder der 13 Einheiten liegt mindestens ein jüngeres Jahr unter dem alten Tiefstwert.

Die Frostreihen haben mehr Lücken als die Sommerreihen. Für Rheinland-Pfalz liegen aus 1961 bis 1969 nur vier Jahreswerte vor, für Mecklenburg-Vorpommern sechs[3] .

Ergebnisse für einzelne Einheiten sind deshalb vorsichtig zu lesen.

Frosttage je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Flächenmittel, Kalenderjahre 1961 bis 1969Bayern|1962132,97Schleswig-Holstein|196752,07Wert (Tage je Jahr) · Basis: 0
Frosttage je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Flächenmittel, Kalenderjahre 1961 bis 1969 · Quelle: [3] , DWD CDC, Datei erstellt am 20.01.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
Frosttage je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Flächenmittel, Kalenderjahre 2017 bis 2025Bayern|2021117,86Bayern|2025106,48Thüringen|2021105,72Baden-Württemberg|2021105,63Niedersachsen/Hamburg/Bremen|20235,42Niedersachsen/Hamburg/Bremen|20233,65Schleswig-Holstein|202433,63Schleswig-Holstein|202028,97Wert (Tage je Jahr) · Basis: 0
Frosttage je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Flächenmittel, Kalenderjahre 2017 bis 2025 · Quelle: [3] , DWD CDC, Datei erstellt am 20.01.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
RangBezeichnungWert (Tage je Jahr)Anteil
1Bayern|2021117,861,7 %
2Bayern|2025106,481,6 %
3Thüringen|2021105,721,5 %
4Baden-Württemberg|2021105,631,5 %
5Bayern|2017100,421,5 %
6Bayern|202295,941,4 %
7Baden-Württemberg|201795,751,4 %
8Sachsen|202594,051,4 %
9Thüringen|202593,871,4 %
10Baden-Württemberg|202593,811,4 %
11Bayern|201993,031,4 %
12Thüringen|201888,281,3 %
13Baden-Württemberg|202086,951,3 %
14Baden-Württemberg|202285,991,3 %
15Thüringen|201785,851,3 %
16Sachsen|201885,731,3 %
17Brandenburg/Berlin|202185,151,2 %
18Baden-Württemberg|201883,791,2 %
19Bayern|202383,041,2 %
20Sachsen-Anhalt|202182,511,2 %
21Brandenburg/Berlin|202582,111,2 %
22Thüringen|202282,021,2 %
23Thüringen|201981,431,2 %
24Sachsen|202280,661,2 %
25Thüringen|202079,691,2 %
26Hessen|201878,531,2 %
27Hessen|201778,411,1 %
28Mecklenburg-Vorpommern|202176,561,1 %
29Sachsen|201976,321,1 %
30Brandenburg/Berlin|201876,311,1 %
31Sachsen-Anhalt|201875,561,1 %
32Rheinland-Pfalz|202175,341,1 %
33Brandenburg/Berlin|201775,181,1 %
34Baden-Württemberg|202375,151,1 %
35Sachsen-Anhalt|201772,781,1 %
36Hessen|201972,621,1 %
37Brandenburg/Berlin|202271,831,1 %
38Sachsen|202371,161 %
39Saarland|202171,151 %
40Thüringen|202371,031 %
41Mecklenburg-Vorpommern|201869,991 %
42Sachsen-Anhalt|202269,571 %
43Bayern|202469,331 %
44Rheinland-Pfalz|201769,291 %
45Saarland|201769,161 %
46Hessen|202268,771 %
47Mecklenburg-Vorpommern|202568,771 %
48Nordrhein-Westfalen|202168,321 %
49Rheinland-Pfalz|202568,311 %
50Schleswig-Holstein|202168,281 %
51Rheinland-Pfalz|201868,231 %
52Sachsen|202465,591 %
53Baden-Württemberg|202465,131 %
54Rheinland-Pfalz|2019651 %
55Hessen|202064,931 %
56Mecklenburg-Vorpommern|201764,250,9 %
57Saarland|202563,790,9 %
58Hessen|202363,150,9 %
59Mecklenburg-Vorpommern|202263,130,9 %
60Nordrhein-Westfalen|202563,110,9 %
61Nordrhein-Westfalen|201862,830,9 %
62Saarland|201962,770,9 %
63Brandenburg/Berlin|201962,080,9 %
64Thüringen|202461,990,9 %
65Sachsen-Anhalt|201961,930,9 %
66Schleswig-Holstein|201861,770,9 %
67Mecklenburg-Vorpommern|202360,820,9 %
68Sachsen-Anhalt|202360,750,9 %
69Saarland|202259,420,9 %
70Schleswig-Holstein|202559,020,9 %
71Rheinland-Pfalz|202257,820,8 %
72Saarland|202357,240,8 %
73Rheinland-Pfalz|202356,740,8 %
74Nordrhein-Westfalen|201756,080,8 %
75Schleswig-Holstein|202354,020,8 %
76Brandenburg/Berlin|202053,640,8 %
77Sachsen-Anhalt|202053,570,8 %
78Niedersachsen/Hamburg/Bremen|202353,020,8 %
79Niedersachsen/Hamburg/Bremen|201752,740,8 %
80Saarland|202052,640,8 %
81Niedersachsen/Hamburg/Bremen|202252,390,8 %
82Hessen|202452,320,8 %
83Brandenburg/Berlin|202452,210,8 %
84Mecklenburg-Vorpommern|201952,160,8 %
85Rheinland-Pfalz|202051,110,7 %
86Niedersachsen/Hamburg/Bremen|201950,010,7 %
87Nordrhein-Westfalen|202349,810,7 %
88Nordrhein-Westfalen|202249,560,7 %
89Sachsen-Anhalt|202449,350,7 %
90Schleswig-Holstein|201749,060,7 %
91Schleswig-Holstein|202248,540,7 %
92Rheinland-Pfalz|202444,260,6 %
93Saarland|202444,220,6 %
94Mecklenburg-Vorpommern|202443,180,6 %
95Nordrhein-Westfalen|202040,730,6 %
96Mecklenburg-Vorpommern|202039,960,6 %
97Niedersachsen/Hamburg/Bremen|202435,420,5 %
98Nordrhein-Westfalen|202434,470,5 %
99Niedersachsen/Hamburg/Bremen|202033,650,5 %
100Schleswig-Holstein|202433,630,5 %
101Schleswig-Holstein|202028,970,4 %

Im Oktober waren die Jahre 1961 bis 1969 im Mittel sogar sonniger

Die regionale Oktobersonne bestätigt den Befund für Deutschland. Über alle Einheiten lag der Mittelwert in den Oktobern 1961 bis 1969 bei 114,4 Stunden[5] .

In den Oktobern 2017 bis 2025 waren es 106,1 Stunden[5] . Auch der Median war früher höher, mit 108,4 gegenüber 102,4 Stunden[5] .

Ein Jahr sticht dabei heraus. Im Oktober 1965 schien die Sonne in Sachsen 183 Stunden, in Nordrhein-Westfalen 180,2 und im Saarland 178,8 Stunden[5] .

Diese drei Werte führen die Rangliste beider Zeitfenster an. Der hellste Oktober seit 2017 war 2018 im Saarland mit 170,8 Stunden, knapp vor Bayern mit 169,1 und Baden-Württemberg mit 168,7 Stunden[5] .

Die trübsten Oktober liegen dagegen in der jüngeren Zeit. Nordrhein-Westfalen kam im Oktober 2025 auf 47,9 Stunden, den niedrigsten Wert beider Zeitfenster[5] .

Hessen und Nordrhein-Westfalen erreichten im Oktober 2020 je 50 Stunden, das Saarland 51,1[5] . Der trübste Oktober der frühen Jahre lag mit 72,6 Stunden in Niedersachsen/Hamburg/Bremen im Jahr 1968[5] .

Zwischen Nord und Süd gibt es gegenläufige Jahre. Im Oktober 2024 schien die Sonne in Schleswig-Holstein 123,8 Stunden und in Mecklenburg-Vorpommern 116,4 Stunden[5] .

Bayern kam im selben Monat auf 82 Stunden, Baden-Württemberg auf 79,7[5] . Der goldene Oktober ist oft ein regionales Ereignis.

Wer im Herbst draußen sitzen möchte, kann sich also nicht auf einen langfristigen Sonnengewinn verlassen. Die Daten zeigen große Unterschiede von Jahr zu Jahr und von Region zu Region, aber keinen Trend zu helleren Oktobern[5] .

Sonnenscheindauer im Oktober in Deutschland, Gebietsmittel, Oktober 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025Deutschland|2005170,8Deutschland|2001114Deutschland|1984102Wert (Stunden je Monat) · Basis: 0
Sonnenscheindauer im Oktober in Deutschland, Gebietsmittel, Oktober 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025 · Quelle: [5] , DWD CDC, Datei erstellt am 02.10.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
Sonnenscheindauer im Oktober je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Oktober 1961 bis 1969Sachsen|1965183Nordrhein-Westfalen|1965180,2Saarland|1965178,8Bayern|1965169Saarland|1969123Rheinland-Pfalz|1963114,4Saarland|1963108,4Sachsen-Anhalt|1967108,4Niedersachsen/Hamburg/Bremen|19672,6Wert (Stunden je Monat) · Basis: 0
Sonnenscheindauer im Oktober je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Oktober 1961 bis 1969 · Quelle: [5] , DWD CDC, Datei erstellt am 02.10.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
Sonnenscheindauer im Oktober je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Oktober 2017 bis 2025Saarland|2018170,8Bayern|2018169,1Baden-Württemberg|2018168,7Schleswig-Holstein|2024123,8Mecklenburg-Vorpommern|2024116,4Bayern|2017114,4Schleswig-Holstein|2021114,4Thüringen|2019102,4Bayern|202482Baden-Württemberg|202479,7Saarland|202051,1Hessen|202050Nordrhein-Westfalen|202050Nordrhein-Westfalen|202547,9Wert (Stunden je Monat) · Basis: 0
Sonnenscheindauer im Oktober je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Oktober 2017 bis 2025 · Quelle: [5] , DWD CDC, Datei erstellt am 02.10.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
RangBezeichnungWert (Stunden je Monat)Anteil
1Saarland|2018170,81,4 %
2Bayern|2018169,11,4 %
3Baden-Württemberg|2018168,71,4 %
4Brandenburg/Berlin|2018160,71,3 %
5Brandenburg/Berlin|2022160,31,3 %
6Rheinland-Pfalz|20181591,3 %
7Mecklenburg-Vorpommern|2018158,61,3 %
8Sachsen-Anhalt|20221571,3 %
9Sachsen|2021153,21,2 %
10Niedersachsen/Hamburg/Bremen|20181531,2 %
11Nordrhein-Westfalen|20181521,2 %
12Sachsen|2022150,31,2 %
13Baden-Württemberg|20211501,2 %
14Sachsen|2018149,21,2 %
15Niedersachsen/Hamburg/Bremen|2022149,21,2 %
16Schleswig-Holstein|2018148,21,2 %
17Mecklenburg-Vorpommern|2022146,91,2 %
18Hessen|2018146,71,2 %
19Sachsen-Anhalt|2018146,11,2 %
20Bayern|2021143,71,2 %
21Brandenburg/Berlin|2021141,21,1 %
22Thüringen|2022139,11,1 %
23Nordrhein-Westfalen|2022138,91,1 %
24Schleswig-Holstein|2022137,91,1 %
25Thüringen|20181351,1 %
26Bayern|2023134,71,1 %
27Baden-Württemberg|20221341,1 %
28Sachsen|2019133,21,1 %
29Sachsen-Anhalt|2021132,41,1 %
30Baden-Württemberg|2017132,31,1 %
31Baden-Württemberg|2023131,81,1 %
32Rheinland-Pfalz|2022131,31,1 %
33Bayern|2022130,61,1 %
34Hessen|2022130,21 %
35Saarland|2022129,61 %
36Brandenburg/Berlin|2019127,11 %
37Saarland|20211271 %
38Thüringen|20211271 %
39Schleswig-Holstein|2024123,81 %
40Mecklenburg-Vorpommern|2021120,71 %
41Brandenburg/Berlin|2024120,61 %
42Bayern|2019119,11 %
43Sachsen-Anhalt|2019119,11 %
44Saarland|2023117,70,9 %
45Rheinland-Pfalz|2021116,50,9 %
46Mecklenburg-Vorpommern|2024116,40,9 %
47Bayern|2017114,40,9 %
48Schleswig-Holstein|2021114,40,9 %
49Sachsen|2024113,30,9 %
50Rheinland-Pfalz|2023111,40,9 %
51Sachsen-Anhalt|2024111,30,9 %
52Niedersachsen/Hamburg/Bremen|2024111,20,9 %
53Nordrhein-Westfalen|2021108,90,9 %
54Baden-Württemberg|2019108,80,9 %
55Mecklenburg-Vorpommern|2019106,40,9 %
56Niedersachsen/Hamburg/Bremen|2021105,70,9 %
57Hessen|2021103,40,8 %
58Niedersachsen/Hamburg/Bremen|2019103,10,8 %
59Thüringen|2019102,40,8 %
60Rheinland-Pfalz|2017101,10,8 %
61Saarland|201799,20,8 %
62Sachsen|202396,80,8 %
63Sachsen|201794,60,8 %
64Nordrhein-Westfalen|202493,70,8 %
65Baden-Württemberg|202593,60,8 %
66Thüringen|202393,30,8 %
67Nordrhein-Westfalen|202392,70,7 %
68Hessen|202391,70,7 %
69Mecklenburg-Vorpommern|202591,60,7 %
70Schleswig-Holstein|201990,90,7 %
71Sachsen-Anhalt|201790,80,7 %
72Nordrhein-Westfalen|201989,90,7 %
73Thüringen|201788,70,7 %
74Thüringen|202488,70,7 %
75Hessen|201787,10,7 %
76Saarland|202486,80,7 %
77Nordrhein-Westfalen|201786,50,7 %
78Hessen|2019860,7 %
79Schleswig-Holstein|201785,30,7 %
80Rheinland-Pfalz|201985,10,7 %
81Saarland|2019850,7 %
82Brandenburg/Berlin|2025850,7 %
83Brandenburg/Berlin|201784,90,7 %
84Bayern|202584,70,7 %
85Rheinland-Pfalz|202484,50,7 %
86Schleswig-Holstein|202083,70,7 %
87Niedersachsen/Hamburg/Bremen|2017830,7 %
88Bayern|2024820,7 %
89Sachsen-Anhalt|202381,20,7 %
90Brandenburg/Berlin|202380,90,7 %
91Baden-Württemberg|202479,70,6 %
92Mecklenburg-Vorpommern|2017780,6 %
93Sachsen|202076,20,6 %
94Bayern|202075,20,6 %
95Saarland|202574,80,6 %
96Baden-Württemberg|202074,70,6 %
97Sachsen|202574,60,6 %
98Mecklenburg-Vorpommern|202374,40,6 %
99Schleswig-Holstein|202574,20,6 %
100Hessen|202473,40,6 %
101Niedersachsen/Hamburg/Bremen|202373,30,6 %
102Mecklenburg-Vorpommern|2020730,6 %
103Sachsen-Anhalt|202572,20,6 %
104Schleswig-Holstein|202372,10,6 %
105Sachsen-Anhalt|202069,80,6 %
106Brandenburg/Berlin|202069,60,6 %
107Niedersachsen/Hamburg/Bremen|202565,10,5 %
108Niedersachsen/Hamburg/Bremen|202064,50,5 %
109Rheinland-Pfalz|202562,30,5 %
110Thüringen|202062,20,5 %
111Thüringen|202561,30,5 %
112Rheinland-Pfalz|202055,30,4 %
113Hessen|202552,70,4 %
114Saarland|202051,10,4 %
115Hessen|2020500,4 %
116Nordrhein-Westfalen|2020500,4 %
117Nordrhein-Westfalen|202547,90,4 %

Übernachtungen: Schleswig-Holstein wächst, Mecklenburg-Vorpommern nicht

Eurostat weist für Deutschland 436.954.848 Übernachtungen im Jahr 2019 und 440.187.561 im Jahr 2025 aus[6] . Der Wert lag 2025 damit leicht über dem von 2019.

Bayern führt mit 92.589.485 Übernachtungen im Jahr 2025 deutlich vor Baden-Württemberg mit 50.488.469[6] .

An der Küste entwickelten sich die Länder unterschiedlich. Schleswig-Holstein steigerte die Übernachtungen von 32.423.542 auf 34.760.239[6] .

Mecklenburg-Vorpommern ging von 30.880.385 auf 29.960.456 zurück[6] . Niedersachsen legte von 40.137.164 auf 40.944.124 zu, Hamburg von 15.381.216 auf 16.389.473[6] .

Schleswig-Holstein zog damit an Berlin vorbei. 2019 lag Berlin mit 33.922.464 Übernachtungen noch vorn, 2025 kam die Hauptstadt auf 29.238.702[6] . Insgesamt verzeichneten neun der 16 Länder 2025 mehr Übernachtungen als 2019, sieben weniger[6] .

Rückgänge gab es neben Berlin und Mecklenburg-Vorpommern in Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen[6] .

Ein Zusammenhang mit dem Klima lässt sich aus diesen Zahlen nicht ableiten. Schleswig-Holstein hatte 2025 mit 16,15 Sommertagen den niedrigsten Wert aller erfassten Einheiten und trotzdem mehr Übernachtungen als 2019[1][6] .

Mecklenburg-Vorpommern kam 2025 auf 28,18 Sommertage und verzeichnete weniger Übernachtungen[1][6] . Reiseentscheidungen hängen von vielen Faktoren ab, etwa Preisen, Angeboten und Anreise.

Diese Daten erfassen sie nicht.

Zudem passen die regionalen Ebenen nur teilweise zusammen. Der DWD fasst Brandenburg mit Berlin sowie Niedersachsen mit Hamburg und Bremen zusammen, Eurostat weist alle Länder einzeln aus[6] .

Mit nur zwei Vergleichsjahren lässt sich außerdem keine Entwicklung über einen längeren Zeitraum beschreiben.

Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben (NACE I551 bis I553, alle Herkunftsländer) je Land, 2019 und 2025Deutschland|2025440.187.561Deutschland|2019436.954.848Bayern|202592.589.485Baden-Württemberg|202550.488.469Niedersachsen|202540.944.124Niedersachsen|201940.137.164Schleswig-Holstein|202534.760.239Berlin|201933.922.464Schleswig-Holstein|201932.423.542Mecklenburg-Vorpommern|201930.880.385Mecklenburg-Vorpommern|202529.960.456Berlin|202529.238.702Hamburg|202516.389.473Hamburg|201915.381.216Wert (Anzahl Übernachtungen) · Basis: 0
Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben (NACE I551 bis I553, alle Herkunftsländer) je Land, 2019 und 2025 · Quelle: [6] , Eurostat tour_occ_nin2, Daten aktualisiert am 20.10.2026, abgerufen am 24.10.2026
RangBezeichnungWert (Anzahl Übernachtungen)Anteil
1Deutschland|2025440.187.56125,1 %
2Deutschland|2019436.954.84824,9 %
3Bayern|202592.589.4855,3 %
4Bayern|201990.040.8435,1 %
5Baden-Württemberg|202550.488.4692,9 %
6Baden-Württemberg|201948.937.5272,8 %
7Nordrhein-Westfalen|202545.930.9092,6 %
8Nordrhein-Westfalen|201943.842.3052,5 %
9Niedersachsen|202540.944.1242,3 %
10Niedersachsen|201940.137.1642,3 %
11Schleswig-Holstein|202534.760.2392 %
12Berlin|201933.922.4641,9 %
13Schleswig-Holstein|201932.423.5421,8 %
14Mecklenburg-Vorpommern|201930.880.3851,8 %
15Hessen|201930.078.5891,7 %
16Mecklenburg-Vorpommern|202529.960.4561,7 %
17Hessen|202529.341.1911,7 %
18Berlin|202529.238.7021,7 %
19Rheinland-Pfalz|201920.307.8641,2 %
20Rheinland-Pfalz|202520.030.8991,1 %
21Sachsen|201918.077.6951 %
22Sachsen|202517.328.1501 %
23Hamburg|202516.389.4730,9 %
24Hamburg|201915.381.2160,9 %
25Brandenburg|202512.529.4570,7 %
26Brandenburg|201912.024.0850,7 %
27Thüringen|20198.273.7280,5 %
28Thüringen|20258.075.9320,5 %
29Sachsen-Anhalt|20197.533.7160,4 %
30Sachsen-Anhalt|20257.134.7370,4 %
31Bremen|20252.909.0780,2 %
32Bremen|20192.725.1810,2 %
33Saarland|20252.536.2600,1 %
34Saarland|20192.368.5440,1 %

Vier Jahre, an denen sich die Verschiebung ablesen lässt

1965 war ein kühler Sommer mit goldenem Herbst. Das Jahr brachte mit 13,46 Sommertagen den niedrigsten Wert der Reihe und nur 1,18 heiße Tage[1][2] .

Die Jahressonne lag mit 1.453,4 Stunden deutlich unter dem Mittel[4] . Dafür war der Oktober mit 159,7 Stunden der drittsonnigste der Reihe[5] .

In Schleswig-Holstein gab es 1965 nur 2,49 Sommertage, während Sachsen im Oktober 183 Sonnenstunden erreichte[1][5] .

2018 war das Jahr der Rekorde. Mit 74,72 Sommertagen und 20,37 heißen Tagen führt es beide Ranglisten an[1][2] .

Die Jahressonne erreichte 2.015,4 Stunden, der Oktober 157,2 Stunden[4][5] . Brandenburg/Berlin zählte 86,06 Sommertage, das Saarland im Oktober 170,8 Sonnenstunden[1][5] .

Mit 77,35 Frosttagen lag 2018 zudem unter dem Mittel[3] .

2024 war das frostärmste Jahr der Reihe. Mit 52,02 Frosttagen unterbot es alle anderen erfassten Jahre[3] .

Dazu kamen 51,95 Sommertage und 12,47 heiße Tage[1][2] . Die Jahressonne lag mit 1.675,3 Stunden nur leicht über dem Mittel, der Oktober mit 97,5 Stunden darunter[4][5] .

In Schleswig-Holstein sank die Zahl der Frosttage auf 33,63[3] .

2025 brachte ein sonniges Jahr mit trübem Herbst. Mit 1.914 Sonnenstunden erreichte es Rang 4 der Reihe[4] .

Mit 43,08 Sommertagen und 11,06 heißen Tagen lag es klar über den Mittelwerten[1][2] . Der Oktober blieb mit 74 Stunden einer der trübsten[5] .

In Nordrhein-Westfalen schien die Sonne im Oktober 2025 nur 47,9 Stunden[5] .

Die vier Jahre zeigen, dass die Kennzahlen nicht im Gleichschritt laufen. Sommer und Frost verschieben sich deutlich, die Herbstsonne folgt einem eigenen Muster[1][3][5] .

Sommertage (Tmax mindestens 25 °C) in Deutschland, Flächenmittel, Jahre 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025Deutschland|201874,72Deutschland|202451,95Deutschland|202543,08Wert (Tage je Jahr) · Basis: 0
Sommertage (Tmax mindestens 25 °C) in Deutschland, Flächenmittel, Jahre 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025 · Quelle: [1] , DWD CDC, Datei erstellt am 20.01.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
Heiße Tage (Tmax mindestens 30 °C) in Deutschland, Flächenmittel, Jahre 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025Deutschland|201820,37Deutschland|200319,01Deutschland|201916,97Deutschland|200614,34Deutschland|202412,47Deutschland|202311,45Deutschland|202011,39Deutschland|202511,06Deutschland|201010,63Deutschland|201310,47Deutschland|19649,93Deutschland|19839,93Deutschland|20169,21Deutschland|20127,62Deutschland|20057,57Wert (Tage je Jahr) · Basis: 0
Heiße Tage (Tmax mindestens 30 °C) in Deutschland, Flächenmittel, Jahre 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025 · Quelle: [2] , DWD CDC, Datei erstellt am 20.01.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
Frosttage (Tmin unter 0 °C) in Deutschland, Flächenmittel, Kalenderjahre 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025Deutschland|201877,35Deutschland|202452,02Wert (Tage je Jahr) · Basis: 0
Frosttage (Tmin unter 0 °C) in Deutschland, Flächenmittel, Kalenderjahre 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025 · Quelle: [3] , DWD CDC, Datei erstellt am 20.01.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
Sonnenscheindauer in Deutschland, Gebietsmittel, Jahressummen 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025Deutschland|20182.015,4Deutschland|20251.914Deutschland|20241.675,3Deutschland|19651.453,4Wert (Stunden je Jahr) · Basis: 0
Sonnenscheindauer in Deutschland, Gebietsmittel, Jahressummen 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025 · Quelle: [4] , DWD CDC, Datei erstellt am 02.10.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
Sonnenscheindauer im Oktober in Deutschland, Gebietsmittel, Oktober 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025Deutschland|2005170,8Deutschland|1965159,7Deutschland|2018157,2Deutschland|202497,5Deutschland|202574Wert (Stunden je Monat) · Basis: 0
Sonnenscheindauer im Oktober in Deutschland, Gebietsmittel, Oktober 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025 · Quelle: [5] , DWD CDC, Datei erstellt am 02.10.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
Sonnenscheindauer im Oktober je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Oktober 2017 bis 2025Saarland|2018170,8Rheinland-Pfalz|2018159Sachsen-Anhalt|2022157Hessen|201986Nordrhein-Westfalen|202547,9Wert (Stunden je Monat) · Basis: 0
Sonnenscheindauer im Oktober je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Oktober 2017 bis 2025 · Quelle: [5] , DWD CDC, Datei erstellt am 02.10.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
RangBezeichnungWert (Tage je Jahr)Anteil
1Deutschland|201874,724,1 %
2Deutschland|200362,073,4 %
3Deutschland|202258,893,2 %
4Deutschland|202356,533,1 %
5Deutschland|201952,292,9 %
6Deutschland|202451,952,8 %
7Deutschland|200650,732,8 %
8Deutschland|201645,412,5 %
9Deutschland|202045,372,5 %
10Deutschland|202543,082,3 %
11Deutschland|199939,892,2 %
12Deutschland|199739,842,2 %
13Deutschland|200539,252,1 %
14Deutschland|201739,012,1 %
15Deutschland|196438,452,1 %
16Deutschland|201138,372,1 %
17Deutschland|197538,252,1 %
18Deutschland|201337,832,1 %
19Deutschland|202137,062 %
20Deutschland|200936,362 %
21Deutschland|198936,042 %
22Deutschland|197335,751,9 %
23Deutschland|200235,491,9 %
24Deutschland|201035,221,9 %
25Deutschland|200134,471,9 %
26Deutschland|196934,261,9 %
27Deutschland|201434,151,9 %
28Deutschland|200834,021,9 %
29Deutschland|200733,871,8 %
30Deutschland|197133,111,8 %
31Deutschland|198632,941,8 %
32Deutschland|200032,131,8 %
33Deutschland|200431,061,7 %
34Deutschland|199031,031,7 %
35Deutschland|197028,981,6 %
36Deutschland|199827,121,5 %
37Deutschland|196126,751,5 %
38Deutschland|196625,161,4 %
39Deutschland|196324,591,3 %
40Deutschland|198524,591,3 %
41Deutschland|199624,421,3 %
42Deutschland|196824,311,3 %
43Deutschland|197924,041,3 %
44Deutschland|198823,831,3 %
45Deutschland|198123,591,3 %
46Deutschland|197221,231,2 %
47Deutschland|196219,341,1 %
48Deutschland|198719,341,1 %
49Deutschland|197818,111 %
50Deutschland|198417,971 %
51Deutschland|197416,370,9 %
52Deutschland|197716,280,9 %
53Deutschland|198016,180,9 %
54Deutschland|196513,460,7 %

Einordnung: Was die Zahlen für Leser bedeuten

Wer Terrasse, Balkon oder Garten nutzt, erlebt heute in fast allen Regionen mehr warme Tage als vor sechs Jahrzehnten. In zwölf von 13 Gebietseinheiten übertraf die Mehrheit der Jahre seit 2017 den besten Sommer aus 1961 bis 1969[1] .

Die Zeit, in der sich Abende draußen verbringen lassen, ist damit vor allem im Hochsommer gewachsen.

Mehr Wärme bringt auch mehr Hitze. Alle zehn Jahre mit den meisten heißen Tagen liegen nach 1996[2] .

Für die Nutzung von Außenflächen bedeutet das: Schatten, Wasser und Sonnenschutz werden wichtiger, gerade in den Einheiten mit den höchsten Werten im Osten und Südwesten[1] .

Für Bewohner der Küste fällt das Bild unterschiedlich aus. In Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen/Hamburg/Bremen haben die Sommertage deutlich zugelegt[1] .

Schleswig-Holstein bleibt dagegen das Land mit den wenigsten Sommertagen in beiden Zeitfenstern[1] . Wind, Bewölkung und Meeresnähe prägen das Wetter dort stark.

Diese Größen sind in der Auswertung nicht enthalten.

Wer Pflanzen oder Ausstattung über den Winter draußen lässt, profitiert von weniger Frosttagen in vielen Jahren[3] . Kalte Jahre bleiben aber möglich, besonders in Bayern, Thüringen und Baden-Württemberg[3] .

Für den Herbst gilt: Ein goldener Oktober ist kein neuer Normalfall. Die Oktobersonne schwankt stark und zeigt keinen Trend nach oben[5] .

Häufige Fragen zur Draußen-Saison

Wie viele Sommertage hat Deutschland im Durchschnitt? Im Mittel der 54 erfassten Jahre aus 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025 waren es 34 Sommertage im Flächenmittel.

Der Rekord liegt bei 74,72 Sommertagen im Jahr 2018[1] .

Welches Jahr hatte die meisten heißen Tage? Das Jahr 2018 mit 20,37 heißen Tagen, knapp vor 2003 mit 19,01[2] .

Ist der Oktober sonniger geworden? Nein, ein klarer Trend ist nicht erkennbar.

Sechs der zehn sonnigsten Oktober stammen aus der Periode 1961 bis 1990, der Mittelwert aller erfassten Oktober liegt bei 108 Stunden[5] .

Wo gibt es die meisten Sommertage? Den höchsten Wert beider Zeitfenster erreichte Brandenburg/Berlin im Jahr 2018 mit 86,06 Sommertagen.

Das Saarland folgt mit 83,43 Sommertagen im selben Jahr[1] .

Gibt es überhaupt noch Frost? Ja.

Selbst im frostärmsten Jahr 2024 zählte Deutschland im Flächenmittel 52,02 Frosttage[3] . Bayern kam 2021 auf 117,86 Frosttage[3] .

Haben die wärmeren Sommer mehr Urlauber an die Küste gebracht? Das lässt sich aus den Daten nicht ableiten.

Schleswig-Holstein steigerte die Übernachtungen von 2019 bis 2025, Mecklenburg-Vorpommern verzeichnete einen Rückgang[6] . Beide Entwicklungen passen zu keinem einfachen Klimamuster[1] .

Warum fehlen in einigen Reihen einzelne Jahre? Für diese Jahre enthält die geprüfte Auswertung keinen Wert.

Sie wurden nicht geschätzt und nicht als null gezählt[1][2][3] .

Sonnenscheindauer im Oktober in Deutschland, Gebietsmittel, Oktober 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025Deutschland|2003117Deutschland|202574Wert (Stunden je Monat) · Basis: 0
Sonnenscheindauer im Oktober in Deutschland, Gebietsmittel, Oktober 1961 bis 1990 und 1996 bis 2025 · Quelle: [5] , DWD CDC, Datei erstellt am 02.10.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
Sommertage je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Flächenmittel, Jahre 2017 bis 2025Brandenburg/Berlin|201886,06Saarland|201883,43Wert (Tage je Jahr) · Basis: 0
Sommertage je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Flächenmittel, Jahre 2017 bis 2025 · Quelle: [1] , DWD CDC, Datei erstellt am 20.01.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0
Sonnenscheindauer im Oktober je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Oktober 2017 bis 2025Hessen|201986Niedersachsen/Hamburg/Bremen|20183Wert (Stunden je Monat) · Basis: 0
Sonnenscheindauer im Oktober je DWD-Gebietseinheit (13 Einheiten), Oktober 2017 bis 2025 · Quelle: [5] , DWD CDC, Datei erstellt am 02.10.2026, abgerufen am 24.10.2026, CC BY 4.0

Fazit

Die Draußen-Saison ist in Deutschland an ihrem warmen Ende deutlich gewachsen. Alle zehn Jahre mit den meisten Sommertagen und alle zehn Jahre mit den meisten heißen Tagen liegen in der Periode 1996 bis 2025[1][2] .

Bei den sonnigsten Jahren gilt das für neun von zehn[4] . In zwölf von 13 Gebietseinheiten übertraf die Mehrheit der Jahre 2017 bis 2025 den besten Sommer aus 1961 bis 1969[1] .

Am deutlichsten zeigt sich das in Bayern und Niedersachsen/Hamburg/Bremen mit je acht von neun Jahren[1] .

Der Frost geht zurück, aber nicht gleichmäßig. 2024 war mit 52,02 Frosttagen das frostärmste Jahr der Reihe[3] . Gleichzeitig zeigen Jahre wie 2010 mit 113,75 Frosttagen, dass kalte Winter weiter möglich sind[3] .

Die Herbstsonne hat sich kaum verschoben. Im regionalen Vergleich lagen die Oktober 1961 bis 1969 im Mittel mit 114,4 Stunden sogar über den Oktobern 2017 bis 2025 mit 106,1 Stunden[5] .

Die Saison wird also länger, weil der Sommer häufiger warm ist, nicht weil der Herbst heller wird.

Offen bleibt, ob sich diese Verschiebung fortsetzt. Darauf geben die Messreihen keine Antwort.

Offen ist auch, ob der Oktober wärmer geworden ist. Die Sonnenstunden messen das nicht, Monatstemperaturen wären der nächste Schritt.

Erhebungsmethode

Originalquellen: Alle Klimawerte stammen aus dem Climate Data Center (CDC) des Deutschen Wetterdienstes, Bereich Gebietsmittel. Verwendet wurden die Jahresdateien für Sommertage[1] , heiße Tage[2] und Frosttage[3] , jeweils erstellt am 20.

Januar 2026. Hinzu kommen die Jahresdatei und die Oktober-Monatsdatei der Sonnenscheindauer[4][5] , erstellt am 2.

Oktober 2026. Alle Dateien wurden am 24.

Oktober 2026 abgerufen und stehen unter der Lizenz CC BY 4.0. Die Übernachtungszahlen stammen aus der Eurostat-Tabelle tour_occ_nin2, Datenstand 20.

Oktober 2026, abgerufen am 24. Oktober 2026[6] .

Zeiträume: Für Deutschland vergleicht die Studie die Jahre 1961 bis 1990 mit den Jahren 1996 bis 2025[1][2][3][4][5] . Die Jahre 1991 bis 1995 sind nicht Teil der Auswertung.

Für die Gebietseinheiten liegen Werte für die Zeitfenster 1961 bis 1969 und 2017 bis 2025 vor[1][3][5] . Beide Fenster umfassen neun Jahre und bilden Anfang und Ende der Reihe ab.

Die Übernachtungen beziehen sich auf die Kalenderjahre 2019 und 2025[6] .

Definitionen und Einheiten: Ein Sommertag ist ein Tag mit einer Höchsttemperatur von mindestens 25 °C[1] . Ein heißer Tag erreicht mindestens 30 °C[2] .

Ein Frosttag ist ein Tag mit einer Tiefsttemperatur unter 0 °C, gezählt je Kalenderjahr[3] . Die Tageszahlen sind Flächenmittel in Tagen je Jahr.

Die Sonnenscheindauer ist als Gebietsmittel in Stunden je Jahr[4] oder in Stunden im Oktober[5] angegeben. Die Übernachtungen umfassen Beherbergungsbetriebe einschließlich Ferienunterkünften und Campingplätzen in der Abgrenzung von Eurostat, mit Gästen aller Herkunftsländer[6] .

Regionale Ebene: Der DWD weist Gebietsmittel für 13 Einheiten aus. Brandenburg und Berlin bilden eine gemeinsame Einheit, ebenso Niedersachsen, Hamburg und Bremen.

Eurostat liefert die Übernachtungen dagegen für alle 16 Länder einzeln[6] . Beide Ebenen werden deshalb nur beschreibend nebeneinandergestellt und nicht rechnerisch verknüpft.

Fehlende Werte: Nicht für jedes Jahr liegt in der geprüften Auswertung ein Wert vor. Bei den Sommertagen für Deutschland fehlen die Jahre 1967, 1976, 1982, 1983, 2012 und 2015[1] .

Bei den heißen Tagen fehlen 1963, 1972, 1976, 1984, 1988, 2004, 2015, 2017 und 2022[2] . Bei den Frosttagen fehlen 1973, 1990, 2007 und 2025[3] .

Auch die regionalen Reihen haben Lücken, etwa bei den Sommertagen für Sachsen-Anhalt 2018 und für Brandenburg/Berlin 2021, 2022 und 2024[1] . Fehlende Jahre wurden weder geschätzt noch als null gezählt.

Die Lücken betreffen beide Perioden. Die Reihen zur Sonnenscheindauer sind für Deutschland und alle Einheiten vollständig[4][5] .

Kombination der Datensätze: Die Kennzahlen stehen nebeneinander und werden nicht zu einem Index verrechnet. Jede Kennzahl behält ihre Einheit.

Verglichen werden die Lage der Jahre in der Rangliste und die Zahl der jüngeren Jahre, die den Bestwert einer Einheit aus 1961 bis 1969 übertreffen. Gezählt werden dabei nur Jahre mit vorhandenem Wert.

Mittelwerte über alle Länder-Jahreswerte sind einfache, ungewichtete Mittel.

Einschränkungen: Die Auswertung enthält keine getrennten Mittelwerte je Periode. Die Ranglisten zeigen die Richtung der Verschiebung, beziffern aber nicht, um wie viele Tage sich das Periodenmittel verändert hat.

Flächenmittel glätten lokale Unterschiede, etwa zwischen Küste und Binnenland innerhalb einer Einheit. Frosttage je Kalenderjahr verbinden Teile zweier Winter.

Die Daten zeigen nicht, ob der letzte Frost im Frühjahr früher endet. Die Übernachtungen decken nur zwei Jahre ab und erlauben keinen Schluss auf Ursachen[6] .

Prüfmethoden

Vollständigkeit: Für jede Reihe haben wir die Zahl der vorhandenen Jahre mit der Zahl der erwarteten Jahre verglichen und jedes fehlende Jahr einzeln benannt. Die Liste steht in der Erhebungsmethode.

Für die regionalen Reihen haben wir je Einheit geprüft, welche Jahre vorliegen, bevor wir die Jahre gezählt haben, die den Bestwert aus 1961 bis 1969 übertreffen[1][3] .

Summenabgleich: Die Übernachtungen der 16 Länder ergeben aufaddiert für beide Jahre exakt den Wert für Deutschland, nämlich 436.954.848 für 2019 und 440.187.561 für 2025[6] .

Plausibilität: In jedem Jahr, für das beide Reihen Werte enthalten, liegt die Zahl der heißen Tage unter der Zahl der Sommertage[1][2] . Die Flächenmittel für Deutschland liegen innerhalb der Spannweite der Gebietseinheiten desselben Jahres.

Geprüft haben wir das für die Sommertage 2018, die Frosttage 2024 sowie die Oktobersonne 1965 und 2018[1][3][5] .

Mittelwerte: Für jede Reihe stimmen Summe, Anzahl der Werte und ausgewiesener Mittelwert überein.

Definitionen und Stichtage: Die drei Reihen zu Temperaturkenntagen stammen aus Dateien mit demselben Erstellungsdatum, die beiden Sonnenscheinreihen ebenso[1][2][3][4][5] . Die Schwellenwerte sind aus den Dateibezeichnungen übernommen.

Bezugsgrößen: Die Klimawerte sind Flächenmittel und nicht nach Bevölkerung gewichtet. Die Übernachtungen sind absolute Zahlen ohne Bezug auf Fläche oder Einwohner[6] .

Rundung: Tageswerte erscheinen mit zwei Nachkommastellen, Sonnenstunden und Mittelwerte mit einer, jeweils wie in der Auswertung. Es wurde nicht erneut gerundet.

Quellen

Eine Studie von derkorb.de in Zusammenarbeit mit dem MLK-Institut . Wissenschaftliche Erstellung und Prüfung: MLK-Institut .

Zitierhinweis: Quelle: derkorb.de / MLK-Institut, Die Draußen-Saison wird länger: Wie sich Sommer, Frost und Herbstsonne seit 1961 je Bundesland verschoben haben 2026, Daten: opendata.dwd.de, ec.europa.eu

Zitierhinweis

Quelle: derkorb.de / MLK-Institut, Die Draußen-Saison wird länger: Wie sich Sommer, Frost und Herbstsonne seit 1961 je Bundesland verschoben haben 2026, Daten: opendata.dwd.de, ec.europa.eu

Pressekontakt

Pressekontakt
Andreas Malkow
Gründer

Grafiken, Auswertungstabellen und Interviews auf Anfrage.